Thema Loveparade Duisburg 30. Juli 2010

 

Linksfraktion-NRW fordert Zurückhaltung der Politik bei Trauerfeier

Zu einer Trauerfeier für die Opfer der Loveparade-Katastrophe werden am Samstag in Duisburg zehntausende Trauernde erwartet. In der Salvatorkirche findet ein Gottesdienst statt. Politikerinnen und Politiker der Bundes- und Landesregierung, Vertreterinnen und Vertreter der Parteien, der Stadt und anderen Behörden haben sich zur Trauerfeier angekündigt. Die Kirche fasst jedoch nur 550 Plätze. Dazu erklärte Gunhild Böth von der Fraktion DIE LINKE. im Landtag von NRW:

„Wir befürchten, dass die Salvatorkirche keinen ausreichenden Platz für Angehörige der Verstorbenen bietet und dass Verletzte und Traumatisierte mit Stehplätzen vor der Kirche oder im Fußballstadion abgespeist werden. Es sollte kein Zwei-Klassen-Trauern geben. Wir fordern Vorrang für Angehörige und Betroffene. Von Vertretern der Stadt sowie von Bund und Land erwarten wir Zurückhaltung bei der Einnahme ihrer Plätze in der Salvatorkirche.“

 „Die Fraktion DIE LINKE in NRW hat sich darauf verständigt nur zwei Personen zur Trauerfeier zu entsenden. Wir wollen den trauernden Angehörigen, Freunden und Bekannten keine Plätze wegnehmen.“

 


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