"Weiß Frau Kraft eigentlich nicht, dass Langzeitarbeitslosigkeit vor allem weiblich ist? Ein Drittel der arbeitslosen Frauen ist länger als 12 Monate arbeitslos. Frau Kraft gibt sich damit zufrieden, dass 1,2 Millionen Arbeitslose ausrangiert werden und Ein Euro Jobs eine Dauereinrichtung bleiben sollen. Wo ist da noch der Unterschied zu Herrn Westerwelle? DIE LINKE sagt: Es darf kein regulärer Arbeitsplatz durch sogenannte "geförderte Jobs" ersetzt werden. Notwendig ist die Schaffung von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen im sozialen Bereich und im Umweltschutz.
Wir brauchen den gesetzlichen Mindestlohn von 10 Euro, damit dem Lohndumping wirksam begegnet wird. Außerdem muss das Arbeitslosengeld II auf 500 Euro angehoben werden. DIE LINKE fordert mittels einer deutlichen Umverteilung des enormen Reichtums in unserem Land ein Investitionsprogramm für Bildung, soziale Dienste, Infrastruktur und ökologischen Umbau. Dass zu den populistischen Aussagen von Hannelore Kraft bisher kein einziges kritisches Wort aus den Reihen der Duisburger SPD - weder von den Duisburger Landtagsabgeordneten, noch von der SPD Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas - zu hören ist, macht leider deutlich: Der oftmals vorgetäuschte Linksschwenk der SPD zerplatzt wie Seifenblasen."